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FFP2 Schutzmasken

Wie erhalten Risikopatienten ihre FFP2 Masken?

Wie erhalten Risikopatientinnen und -patienten oder über 60-Jährige FFP2-Masken?
Bis zum 06. Januar 2021 können über 60-Jährige und andere vom Gemeinsamen Bundesausschuss definierte Risikogruppen drei kostenlose FFP2-Masken (oder vergleichbar) in der Apotheke abholen. Dazu genügt die Vorlage des Personalausweises oder die Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe. Mit einer schriftlichen Vollmacht kann auch jemand anderes für die Anspruchsberechtigten die Masken in der Apotheke abholen, wenn sie der Apotheke bekannt sind. Ansonsten ist es erforderlich, dass der Bevollmächtigte ihren Ausweis mit vorlegt.

Im Laufe des Januars 2021 erhalten Anspruchsberechtige zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken von ihren gesetzlichen oder privaten Krankenversicherungen. Dazu müssen sie nichts unternehmen. Die Coupons werden in drei Wellen versendet: zuerst erhalten sie Personen ab 75 Jahren, danach Personen ab 70 Jahren sowie Menschen mit bestimmten Erkrankungen und Risikofaktoren, im dritten Aussand alle Versicherten ab 60 Jahren. Der erste Coupon kann in der Zeit zwischen dem 1. Januar und 28. Februar in der Apotheke eingelöst werden, der zweite im Zeitraum 16. Februar bis 15. April.

Die Anspruchsberechtigten zahlen pro eingelöstem Coupon einen Eigenanteil von zwei Euro hinzu. Die übrigen Kosten werden aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds getragen.



Wer hat Anspruch auf FFP2-Masken?


Über 60-Jährige und andere vom Gemeinsamen Bundesausschuss definierte Risikogruppen haben Anspruch auf FFP2-Masken (oder vergleichbar) und können diese seit dem 15.12. in Apotheken erhalten. Personen mit folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren zählen zur Risikogruppe:

• chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale
• chronischer Herzinsuffizienz
• chronischer Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4
• Demenz oder Schlaganfall; Diabetes mellitus Typ 2
• aktiver, fortschreitender oder metastasierter Krebserkrankung oder stattfindender
Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann
• stattgefundener Organ- oder Stammzellentransplantation
• Trisomie 21
• Risikoschwangerschaft

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit: https://www.zusammengegencorona.de/